„Tradition soll erhalten werden“

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eustart in Ramspecks Weinkeller. Parallel zum Saisonbeginn des Feierabendmarktes öffneten unter dem Marktplatz Kay und Christina Rogalla den Keller ihres erworbenen Hauses Markt 9.

Über 520 Tage war der Weinkeller geschlossen, die Traditionsgaststätte mit Geschichte und vielen Geschichten, aber vor allem mit einem Kellergewölbe, das eine besondere Wohlfühl- und Genießer-Atmosphäre ausstrahlt.

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© Günther Krämer | v.l. Christina Rogalla, Kay B. Rogalla, Ute Person, Elfriede Schmidt

Rita Thamer, die in der Nachfolge von Elfriede Schmidt, »Gesicht und gute Seele«, die von 1984 bis 2014 insgesamt 30 Jahre nicht nur für Bewirtung , sondern vor allem auch für Gastfreundschaft und Geselligkeit sorgte, hatten lange Zeit die Tradition gepflegt.

»Ich habe meine Liebe zu diesem Weinkeller entdeckt«, so Christina Rogalla. Folgerichtig sei der Weinkeller auf sie konzessioniert. Mit ihrem Opa, so erzählte die gebürtige Frankfurterin, war sie in ihrer Jugendzeit des Öfteren beim Weinanbau in der Pfalz unterwegs. Jetzt biete sich die Gelegenheit, dem Weinanbau auch den individuellen Ausschank an die Gäste folgen zu lassen. Das Ziel ist klar: Ramspecks Weinkeller weiter leben zu lassen.

Nach einem Aprilscherz vonseiten der neuen Besitzer gab es viel positive Resonanz. Denn eigentlich war geplant, den Weinkeller ausschließlich als Eventlocation anzubieten. Aber der Wunsch vieler Alsfelder war die Öffnung als Gaststube. Somit startete der Versuch vergangene Woche den Weinkeller für jedermann zu öffnen.

Die Gelegenheit ließen sich viele Besucher – darunter viele ehemalige Stammgäste – nicht entgehen. Darunter auch die langjährige Betreiberin Elfriede Schmidt aus Eifa. Mitgebracht hatte sie eigentlich nur ihre Erfahrung und den »Blick in das Gästebuch«; das Wissen um den Weinkeller, die vielen Geschichten, die Weinstammtische, die Gäste, die Gastfreundschaft, die Weinsorten und Spezialitäten, die gerne beim Wein unter dem Marktplatz, darunter die Alsfelder Spezialitäten »Salzekuchen«, angeboten werden.

Und das alles möchte Elfriede Schmidt an die neuen Besitzer weiter geben. Traditionspflege pur. Christina Rogalla und Schmidt nutzten die erste Begegnung zu einem Gespräch, das fortgesetzt werden soll.

Für Schmidt war der Besuch bei der Öffnung auch ein Wiedersehen mit vielen Stammgästen. Darunter auch Ute Person, die schon in Ramspecks Weinstube, oberhalb des Weinkellers, früher die Atmosphäre genoss. Auch hier wurden Erinnerungen wach.

Schmidt hofft auf den Fortbestand des Weinkellers, nicht nur als Attraktion für den Tourismus, sondern vor allem für die »Alsfelder« selbst. Die Ideensammlung zur mittelfristigen regelmäßigen Öffnung riss kaum ab. Aber eines steht schon fest: Der Weinkeller ändert dabei nicht sein Gesicht; er bleibt, was er ist – ein besonderer Ort der Geselligkeit und Atmosphäre unter dem Marktplatz. Auch während des kommenden Feierabendmarktes, am 11. April, soll der Weinkeller wieder geöffnet sein.

Fazit: Der Alsfelder Weinkeller – Ein Juwel für Feinschmecker

Mit seinem charmanten Ambiente, erlesenen Weinen und herzhaften Speisen ist der Alsfelder Weinkeller ein wahres Juwel für Feinschmecker und Genießer. Ob als Teil eines Spezialitätenrundgangs oder als persönliches Ausflugsziel – ein Besuch im Alsfelder Weinkeller verspricht unvergessliche Momente der Entspannung und des Genusses. Tauchen Sie ein in die Welt exquisiter Aromen und lassen Sie sich von der einzigartigen Atmosphäre verzaubern.

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